Beschissene Rolex meiner geisteskranken Ex

Die letzte EHEC-freie Gurke, die bei eBay versteigert werden sollte, dürfte einigen noch in guter Erinnerung sein. Jetzt wurde eine weitere interessante Auktion über die “beschissene Rolex meiner geisteskranken Ex” eingestellt. Hierbei wurde vom Ersteller eine alte Rolex ohne Armband eingestellt und beschreibt diese herrlich komisch, in dem er über seine wie ein Schlot rauchende, wie ein Loch saufende Ex mit zwei verpissten Katzen auslässt.
Ob man das Angebot als authentisch oder witzigen Gag bezeichnen kann, steht jedem offen. Einen Überblick über die Auktion könnt ihr euch mit dem folgenden Screenshot machen.

Update
Die Auktion ist bereits mit einem Endgebot von 2760,- Euro beendet worden.  Dies ist der aktualisierte Screenshot:

Screenshot Beschissene Rolex meiner geisteskranken Ex
Klick auf das Bild für den kompletten Screenshot oder hier.

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Gepostat in Internet

Lieferservice.de – Aus Rabatt-Aktion wird Shitstorm

Lieferservice.de hat die geplante Gratis Pizza Aktion, die sie bereits seit 2 Wochen publizieren deftig in den Sand gesetzt. Jeder, der ab dem 18.04.2012 19 Uhr auf der Webseite mit dem Gutscheincode Gratispizzatag etwas bestellt, sollte seine Pizza gratis bekommen. (In Wahrheit war es ein 10 Euro Gutschein) Doch die Aktion ist nach hinten losgegangen.

Bestes Beispiel für schlechtes Facebook Marketing

Womit die Betreiber von Lieferservice.de anscheinend nicht gerechnet haben aber hätten rechnen müssen, ist, dass der Server und die darauf laufende Webseite Lieferservice.de unter der enormen Last von mehreren Zehntausend Seitenaufrufen pro Minute zusammenbricht. Bei knapp 90.900 Fans (Stand 18.04. 19:04 Uhr) hätte man mit dem Ansturm rechnen müssen. Einige Facebook-Kommentare zeugen von einer zusammengebrochenen Seite bereits vor 19 Uhr. Und die Kommentare jetzt reichen von einem einfachen “Schlecht!” bis zu Anschuldigungen bezüglich Betrugs, einige gehen so weit, die Facebookseite von Lieferservice.de als Betrug zu melden.

Webseite wieder online & 2. Aktion

Ein Statement von Lieferserivice.de ließ auch recht lange auf sich warten. Um 19:32 Uhr bat man um Geduld und ließ man verlauten, dass die Programmierer der Webseite damit beschäftigt sind, die Webseite wieder online zu bringen – was sie gegen 19:45 – 19:55 Uhr auch tatsächlich geschafft haben. Zwar lief die Seite noch nicht ganz ruckelfrei, aber ich war in der Lage, mir zwei Cheeseburger zu bestellen. Für mich war die Sache damit gegessen – erstmal. Denn gegen 21 Uhr kamen die Betreiber auf die glorreiche Idee, die laufende Aktion mit dem 10 Euro Gutschein zu beenden und an Stelle dessen einen “Trostgutschein” unter dem Code Pechvogel2012 zu veröffentlichen. Gültigkeit lauf Post: “*(Mindestbestellwert 8,01 Euro, gültig bis 19.04.2012 um 24.00 Uhr)“.

Facebook-Debakel Nummer zwei

Doch anstelle die Sache hierbei zu belassen und sich nicht noch mehr Unmut einzuhandeln, wurde auch diese Trostaktion gegen 22:20 Uhr gestoppt. Die Begründung laut Post Seitens Lieferservice.de: “Der Code PECHVOGEL2012 ist nicht mehr gültig! Das Kontingent ist ausgeschöpft!
Das das dann so einigen Leuten übel aufgestoßen ist, dürfte entgegen der eigentlichen Planung für das Ende am 19.04.12 24 Uhr logisch sein. Denn erst einen Gutschein zu versprechen und diesen dann eine Stunde nach Veröffentlichung wieder für ungültig zu erklären hat bis jetzt bei noch keinem anderen Unternehmen für positives Feedback gesorgt.
So hatten sich wahrscheinlich Hunderte oder sogar Tausende den Gutschein für den nächsten Tag aufheben wollen, um Beispielsweise auf Arbeit ein Mittagessen zu bestellen. Daraus wird jetzt wohl nichts mehr.

EDIT: Die 2. Aktion mit dem Gutscheincode Pechvogel2012 wurde heute, am 19.04.2012 anscheinend gegen 15-16 Uhr wieder aktiviert. So ließ Lieferservice.de auf der Facebookseite verlauten, dass die Aktion ein voller Erfolg gewesen sei (?) und das man aufgrund vieler Probleme den Pechvogel-Gutscheincode bis 24 Uhr nutzen könne.

Die Krone: Fehlerhafte Kommunikation

Was jedoch die ganze Aktion als absoluten Total-Reinfall aussehen lässt, ist die mangelnde Kommunikation. So ließen nicht nur die Statements Seitens Lieferservice.de auf sich warten, es wurden Versprechen getroffen, die nicht gehalten wurden und nicht zu letzt scheint die Kommunikation zwischen Lieferservice.de und den Restaurants gründlich in die Hose gegangen zu sein. Traut man den Kommentaren der Nutzer, so wurden die Lieferanten gar nicht über die Aktion informiert. So sind Lieferdienste in den Großstädten total überlastet gewesen, so das Bestellungen erst Stunden später (22-23 Uhr) ankamen. Die Übermittlung von Bestellungen schien auch nicht richtig funktioniert zu haben, einige Lieferanten haben nach telefonischen Nachfragen der Kunden nie eine Bestellung von Lieferservice.de erhalten.

Fazit der Facebook Aktion von Lieferservice.de

Die Aktion wurde eindeutig in den Sand gesetzt. Auch wenn die “Gefäll mir”-Angaben wieder steigen kann man davon ausgehen, dass mehr Leute auf “Gefällt mit nicht mehr” geklickt haben, als es den Betreibern und der Marketingabteilung lieb ist. Ein gut gemeinter Rat: Macht so etwas nie wieder. Denn selbst wenn alles perfekt vorbereitet ist und die Aktion läuft, werden sich die Leute an das letzte Mal erinnern.

Kommentare von Nutzern

Liebe Lieferverservice Mitarbeiter,
die heutige Aktion ist leider völlig schief gegangen. Eine kurze Analyse:

a) Die Idee an sich, alle Kunden zur gleichen Zeit zur Bestellung zu rufen, musste zum Zusammenbruch führen. Kaum ein Provider kann heute gegen tausende User mit DSL oder ADSL bestehen
b) die Lieferanten wussten von nichts und waren überfordert
c) Die Krisenkommunikation war langsam und ungenügend
d) Die Entschädigung wurde vorzeitig beendet

Was lernen wir daraus? Das nächste Mal eine abgespeckte Webseite auf einem anderem Server, zur Wahl wenige Standardgerichte bei Lieferdiensten, die auch eingeweiht sind, und vor allem eine ordentliche Entschuldigung bei allen Leuten, die den Abend heute vor dem Rechner verbracht haben und hungrig ins Bett gegangen sind.
Fazit: Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.
Trotzdem weiter alles Gute und ein gutes „Lessons learned“
Alexander Busse

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Extreme Kompression – Top 10 Archiv Tools

Der Kampf um ge-zip-te oder ge-rar-te Dateien ist groß. Es gibt hunderte von Tools, um Dateien aller Art in Archive zu packen, zu komprimieren und später wieder auslesen bzw. entpacken zu können. Ich habe früher viel mit WinRAR gearbeitet, bin dann aber vor einiger Zeit auf 7Zip umgestiegen, da mich die Shareware-Hinweise bei WinRar genervt haben. Jetzt wollte ich unbedingt testen, welches Archivierungs-Tool am besten arbeitet und die extremsten Komprimierungsraten erzeugt. Hier sind die Ergebnisse.

Das Testpaket für die Archivierungs-Tools

Bei Archivierungstools besteht immer die Relation zu den Dateiarten, die gepackt und komprimiert werden sollen. Die Tools erzielen bessere Ergebnisse, wenn einfache Textdokumente anstelle von JPG-Dateien gepackt werden. Letztere sind schon stark komprimiert, Textdokumente hingegen nicht. Da es mir bei der Komprimierung vor allem um die Nutzung zu Backupzwecken geht, habe ich einen Ordner mit vielen verschiedenen Dateitypen angelegt:

Kategorie Ordner Dateien Gesamtgröße (in Byte) Gesamtgröße (in KiB*)
Audio .mp3 4 26.849.280 26.220
.wav 1 27.066.368 26.432
Diverse Diverse* 14 1.720.320 1.680
Dokumente .docx 4 274.432 268
.xlsx 4 73.728 72
.html 8 7.692.288 7.512
.txt 5 20.480  20
.pdf 8 44.142.592  43.108
.docx mit Bildern 1 245.760  240
Programme .exe 3 10.010.624  9.776
Bilder .bmp 6 14.180.352  13.848
.jpg 12 4.071.424 3.976
.psd 4 52.068.352 50.848
.tga 10 1.351.680 1.320
Systemdateien .dll 8 3.166.208 3.092
Archive .rar 2 2.187.264 2.136
.zip 2 2.416.640 2.360
Video .avi  2 14.172.160 13.840
div.exotische Formate  3 13.492.224 13.176
.flv  1 14.929.920 14.580
.mov  1 17.940.480 17.520
.wmv  5 51.384.320 50.180
Gesamtgröße 309.456.896,00 Byte
302.204,00 KiB*
295,12 MiB*
* Diverse: Konfigurationsdateien aus Passwortmanagern, 3D-Renderprogrammen u.ä.
* KiB: 1 KiB = 1024 Byte | * MiB: 1 MiB = 1024 KiB (Äquivalente zu KB bzw. MB)

Sämtliche Größen wurden anhand der tatsächlichen Größe auf dem Datenträger ermittelt, umgerechnet wurde stets mit der exakten 1:1024 Umrechnung.


Kompressionsraten – Testergebnisse der Archivierungs-Tools

Getestet wurde die Archivierung des Ordners mit dem o.a. Inhalt mit allen Tools in das .zip Format. Gemessen wurde die Zeit sowie die Kompressionsrate, die jedoch nicht den Tools entnommen wurde. Die Rate errechnet sich aus der Endgröße durch Startgröße mal 100. Ergebnis ist ein Prozentwert der angibt, wie groß das Archiv im Verhältnis zur Größe des ungepackten Ordners ist.
Die Tabelle wurde anhand der Kompressionsrate  der Archivierungs-Tools geordnet, überraschender Sieger ist PeaZip, das noch vor dem berühmten 7Zip liegt.
Nimmt man die Zeit als zweite Kenngröße mit ins Spiel, wird es schon komplizierter, eine Rangordnung zu erstellen, weshalb ich das an dieser Stelle auslasse. Wenn man sich die Tabelle jedoch anguckt sieht man eindeutig, dass WinZip Pro in Sachen Kompressionsrate im Verhältnis zur Zeit die Nase vorne hat. Es folgen WinRAR und Haozip.

Archiv-Tool Version Link Endgröße in Byte Endgröße in % Dauer in Sek.
1 PeaZip 4.4 DNL 253.853.696 82,0320 49
2 7Zip 9.20 DNL 253.857.792 82,0333 50
3 WinZip Pro 16.0 DNL 256.331.776 82,8328 9
4 WinRAR 3.93 DNL 256.360.448 82,8421 19
5 Haozip 4.2 DNL 256.364.544 82,8434 7
6 ALZip 7.52 DNL 256.372.736 82,8460 28
7 ZipGenius 6.3.2 DNL 256.524.288 82,8950 24
8 IZArc 4.1.6 DNL 256.528.384 82,8963 39
9 PowerArchivier 2011 12.12.03 DNL 256.544.768 82,9016 7
10 KGB Archiver 2.0.0.2 DNL 256.528.384 82,8963 22
 Kompression in das .kgb Format 215.040.000 69,4895 1,5 Std.

Die Ausnahme im Test: KGB Archiver. Das Programm kann zwar ohne Probleme .zip Dateien erstellen, legt aber erst bei seinem eigenen Kompressionsalgorythmus .kgb richtig los. Wie man der Tabelle entnehmen kann bringt es das Programm auf erstaunliche 69%. Nachteil: das ganze hat knapp 1,5 Stunden gedauert und ist damit im produktiven Einsatz nicht zu gebrauchen.

Uharc Archivierungs-Tool – Der Geheimtipp

Die meisten werden fragend gucken, wenn man ihnen von WinUHA erzählt, einem Programm, dass das UHARC Kompressionsverfahren in ein GUI verpackt und interessante Ergebnisse liefert. Im Vergleich zu den bis jetzt getesteten (einschließlich KGB Archiver) sogar wirklich beeindruckende Ergebnisse:

Archiv-Tool Version Link Endgröße in Byte Endgröße in % Dauer
WinUHA 2.0 RC1 DNL 221.196.288 71,4789 5:07 Min.

Mit WinUHA habe ich mein ultimatives Archivierungs-Tool gefunden, wenn es um hohe Kompressionsraten in vergleichsweise geringer Zeit geht. Für den produktiv-Einsatz wäre laut Testergebnissen WinZip Pro am besten geeignet. Zudem unterstützt das Programm auch alle gängigen Formate. Ich werde mich wohl noch etwas genauer mit WinZip Pro auseinandersetzen, während WinUHA weiter als komprimierende Geheimwaffe zum Einsatz kommt.

Weitere Geheimtipps sind immer willkommen und werden gerne getestet und mit ins Ranking aufgenommen.

Testergebnisse als .pdf  oder .xlsx

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