Ich habe bereits im vorherigen Post über Ordnung und Management davon berichtet, wie einem Zeit abhanden kommt und das ich derzeit auf der Suche nach einer optimalen Lösung zur Projekt- und Aufgabenverwaltung sowie zur Zeitplanung bin. Ich möchte daher heute die ersten Ergebnisse preisgeben und darstellen, wie die vergangenen Wochen verlaufen sind.

Things: Ein Tool, aber nicht alle Möglichkeiten

Things, das für Mac, iPhone und iPad erhältlich ist, ist bei mir in der Auswahl auf dem ersten Platz gelandet. Das Tool ermöglicht es, simple Tasks zu erfassen, diese zu terminieren, Notizen hinzuzufügen usw. Zudem bietet das Tool die Möglichkeit, einzelne Aufgaben zu Projekten zusammenzufassen und darin zu ordnen. So habe ich mit dem Tool meinen Serverumzug organisiert. Im Logbuch erhält man die Möglichkeit, bereits erledigt Aufgaben einzusehen und gegebenenfalls zu reaktivieren.
Für meine Belange ist das Tool ausreichend und bietet eine optimale Lösung, um zumindest Her über Aufgaben und Projekte zu werden, auch wenn eine umfangreiche Projektverwaltung eher mit Merlin durchgeführt werden sollte. Was Things so nicht bereitstellt ist die Zeitverwaltung. Allerdings liegt hier auch der Knackpunkt, das Ballungszentrum der persönlichen Ordnung. Um Zeit einzuteilen gibt es unzählige Möglichkeiten: GTD, Promodoro und weitere, die alle immer Vor- und Nachteile haben. Allerdings habe ich bisher keine Lösung gefunden, die mir persönlich gefällt und mir effektiv beim Einteilen meiner Zeit hilft. Ich werde es wohl nach wie vor Pi mal Daumen machen, zumal auch der Aspekt der Zeiterfassung bei mir noch keine all zu große Rolle spielt. Allein die Auftragsarbeiten werden überwacht, das dann aber auch recht einfach per Papier und Stift oder alternativ digital auf dem eingebauten Notizblock.

Webprojekte auf dem Kieker: Bugtracker

MantisBT hat Einzug auf meinem Server gehalten und leistet dort in Verbindung mit OS Ticket als Helpdesklösung gute Dienste. Der Bugtracker kommt bei mir immer zum Einsatz, wenn ich auf meinen Webseiten unterwegs bin und mir Fehler auffallen und diese nicht sofort behoben werden können. Die Bugs können mit dem umfangreichen Tool gut sortiert und priorisiert werden. Ist man dann zu Hause oder hat ein wenig Zeit, sich der Sache anzunehmen, wirft man einen Blick auf die eingetragenen Bugs, entziffert den mitunter gleich selbst eingetragen Lösungsansatz und zaubert das Problem weg.
Das Leben kann so einfach und organisiert sein – und sollte es auch. Denn ich habe selbst gemerkt, wie positiv sich allein das Icon von Things auswirkt. Ein Blick und „Ah ja, da war ja noch was!“ Zudem hinterlässt eine nicht leere Bugliste bleibende Eindrücke. Man weiß, was man noch zu tun hat und wenn man sich doch nicht mehr erinnern kann, weiß man zumindest, wo man nachgucken kann.

Artikelbild von Teo